Gerhard Jung

Gerhard Jung wurde 1926 in Zell im Wiesental geboren. Nach der Schulzeit in Zell und Schopfheim absolvierte er eine Lehre bei der Post, bei der er schließlich bis zu seiner Pensionierung blieb. Er wurde Oberamtmann und war u.a. für die Nachwuchsausbildung zuständig.

Viele Jahre lebte und arbeitete er in Lörrach. Gerhard Jung hatte mit seiner Ehefrau Klara Jung, geb. Wuchner, zwei Söhne, Karlheinz und Markus Manfred Jung sowie eine Tochter, Sabine Maria Ging. Im Alter von nur 71 Jahren ist er 1998 in seinem Haus in Lörrach-Stetten verstorben.

Sein Herz schlug nicht nur für seine Arbeit, die ihm sehr viel bedeutete, sondern insbesondere für die Kunst. Von 1960 bis 1995 veröffentlichte er zahlreiche Gedichtbände, Bücher, Tonträger und Bildbände sowie zahlreiche Theaterstücke und Lieder. Zu einem seiner bekanntesten Werke zählt das Buch "Bettmümpfeli". Durch sein "künstlerisches Tun" machte er sich einen Namen weit über die Grenzen des Wiesentals hinaus.

Frieden und Versöhnung waren Schwerpunkte seiner Texte und er wollte "den Menschen eine Heimat schaffen", wie er selbst einmal sagte und so sind die meisten seiner Werke auf alemannisch geschrieben. Er war ein Dichter, der verstanden wurde — nicht nur, weil er Dialekt sprach und schrieb, sondern weil er die Menschen berührte.

Mit seinen Werken wollte Gerhard Jung dazu ermutigen, die schönen Seiten des Lebens zu erkennen. Diese Schönheiten wollte er auch vermitteln, in seinen Gedichten beschreibt er unter anderem Landschaften und Naturstimmungen. Ein Schwerpunkt seiner literarischen Arbeit waren die Theaterstücke für die Hotzenwälder Freilichtbühne Herrischried. Für die Aufführungen vor dem Freilichtmuseum Klausenhof hat Jung zahlreiche Figuren aus dem Geschichtenschatz von Hotzenwald und Südschwarzwald auf der Bühne wieder lebendig werden lassen.

Aktiv das gesellschaftliche Leben mit zu gestalten hatte sich Gerhard Jung zur Lebensaufgabe gemacht. Er engagierte sich im Hebelbund, beim Schwarzwaldverein, beim Landesverein Badische Heimat und bei der Muettersprochgsellschaft.

Er wurde mit dem Hebelpreis ausgezeichnet, erhielt den Oberrheinischen Kulturpreis und den französischen Grand Prix de Poesie. Für sein vielfältiges Wirken wurden ihm die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg und das Bundesverdienstkreuz verliehen. Gerhard Jung war Ehrenbürger der Stadt Zell i. W. und der Gemeinde Hausen i. W.

 

 

Gerhard-Jung-Logo in unserem Treppenhaus

Zum Festakt der "Taufe" unserer Schule hatte jede Klasse einen Buchstaben des Namens von Gerhard Jung gestaltet. Diese hängen nun in unserem Treppenhaus.

Gerhard-Jung-Schaukasten

Im Gang vor dem Sektretariat befindet sich ein Schaukasten in dem einige Erinnerungen an Gerhard Jung, Gedichte und auch Fotos von ihm und auch der Eröffnungsfeier ausgestellt werden.

Besonders gefreut hat uns, dass sich seine Frau, Klara Jung,  für uns schweren Herzens von einigen Gegenständen getrennt hat, die sie noch von ihrem Mann hatte. So könnt ihr im Schaukasten finden: einen Bleistift mit dem er tatsächlich Gedichte geschrieben hat, seine "Schnuregiige" (Mundharmonika) und Blockflöte, eine Brille sowie Bücher aus seiner Sammlung.

Gerhards Jungs Frau Klara Jung und ihr Sohn Markus Manfred Jung vor dem Schaukasten

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